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Am 11. Oktober 1981 boten IG 41 018 und ÖGEG einen Sonderzug mit ungewöhnlichem Namen an den “Lukuluss-Express”,
bezugnehmend auf den im 1. Jahrhundert v. Ch. lebenden römischen Feldherrn Lucius Licinius, dessen üppige Gastmahle als “lukullisch” bezeichnet wurden.
Und so konnten die Teilnehmer der in München beginnenden Fahrt auch soviel essen, soviel sie wollten oder konnten. Neben den optischen und akustischen Genüsse, die von der 41 018 geboten wurden, fand der Reisegast auch leibliches vor: im Gesellschaftswagen warteten geräucherte Forellenfilets, Lachs, Schweinshax’n und Salate auf die von Fotografieren hungrigen Enthusiasten. Das lukullische Mahl war im Fahrpreis inbegriffen.
Von einer 111 gezogen traf der Zug gegen 10.00 Uhr in Passau ein, die Weiterreise nach Wels übernahm der ÖBB-Oldtimer 1045.02.
Leider war der Wettergott an diesem 11. Oktober nicht gut gestimmt, und so zogen die Fahrgäste zunächst das Buffet mit Blick aus dem Fenster vor. Als in Wels die 41 018 und das schweizer Krokodil BE 13257 die Weiterfahrt nach Neumarkt-Kallham antraten, war das Buffet für längere Zeit abgemeldet.
Die nicht elektrifizierte Hausruckstrecke über Ried nach Attnang und zurück nach Schärding absolvierte die 41 018 alleine.
Dem Verfasser ist die herrliche Bergfahrt von Ried zum Hausrucktunnel noch gut im Gedächtnis, als Lokführer Erwin Grabmeier mit grossem Können und Fingerspitzengefühl das Letzte aus der 41 018 herausholte.
Kommentar von Herrn Grabmeier nach der Fahrt: ”Des is’ a fesche Maschin’!”
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